Lander Historic Arms - Frankreich, Marinepistole M 1842, Fertigung Châtellerault

Frankreich, Marinepistole M 1842, Fertigung Châtellerault

Frankreich, Marinepistole M 1842, Fertigung Châtellerault Nummer:0290

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Dies ist mit Sicherheit die seltenste französische Marinepistole; sie wurde nur ein Jahr gefertigt

Leicht gemaserter Nussbaum-Halbschaft mit Messingbeschlägen, diese bestehend aus Laufring mit langem Steg zur vorderen Schraube des Abzugsbügels, Abzugsbügel und Kolbenkappe mit eiserner Riemenöse. Eisernes Schlossgegenblech und Gürtelhaken in einem Stück gefertigt. Kolbenring. Runder, am Pulversack kantiger Lauf mit Patentschwanzschraube und integriertem Pistonsockel. Rückliegendes Perkussionsschloss mit entsprechendem Hahn. Herstellersignatur „Manufacture Royale de Châtellerault“ auf dem Schlossblech sehr deutlich eingraviert. Modellbezeichnung „Mle 1842“ sehr deutlich auf dem Schwanzschraubenblatt. Eiserner Ladestock mit nagelförmigem Kopf und verdicktem Ende mittels Scharnier unterhalb der Mündung am Lauf befestigt. Marinestempelung „Anker“ an der Kolbenkappe vorne. Kontrollstempel „D“ unter Stern auf allen Beschlagteilen (Kontrolleur Auguste Deschaseaux, in Châtellerault tätig von  1836 bis 1855). Standkimme am Übergang von Patentschwanzschraube zu Schwanzschraubenblatt, Eisenkimme auf quadratischem Sockel an der Mündung. Hervorragender Schlossgang.

 

Gesamtlänge 298mm, Lauflänge 170mm, Kaliber des glatten Laufs 15,2mm, Gewicht 736g. Hervorragender Zustand.

Man darf die aus dem Vorgängermodell M 1837 entstandene Pistole M 1837/42, bei der es sich nur um eine Modifikation des ersten Typ  handelt, verwechseln mit der Pistole M 1842. Sie ist sozusagen ein „Geheimnis“, weil sie offiziell in den Akten gar nicht existiert und man fragt sich, ob sie möglicherweise auf eine Auslandsbestellung zurückgeht. Auf jeden Fall handelt es sich bei dieser Pistole um eine sehr seltene Ausführung, die in Châtellerault nur während eines Jahres gefertigt wurde. Sie unterscheidet sich vom Modell M 1837 durch eine Visiereinrichtung, durch ein bauchiger gearbeitetes Scharnier und einen im Durchmesser deutlich kleineren Kopf des Ladestocks. Damit war sichergestellt, dass man nun im Gegensatz zum Vormodell beide Enden zum Laden verwenden konnte.

Von der Pistole M 1742 existieren zwei unterschiedliche Ausführungen: Die häufiger zu findende Version besitzt einen eisernen Bügel an der Kolbenoberseite und einen Hahn in der Form, wie er an der Gendarmeriepistole M 1842 vorhanden ist – den sog. „Chien de Guerre“. Das weit seltenere, hier angebotene  Muster besitzt keinen Kolbenbügel und einen Hahn mit steilerem Sporn.

 

 

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