Lander Historic Arms - Württemberg, Kavallerie-Offizierpallasch um 1750, mit Monogramm Herzog Carl Eugen

Württemberg, Kavallerie-Offizierpallasch um 1750, mit Monogramm Herzog Carl Eugen

Württemberg, Kavallerie-Offizierpallasch um 1750, mit Monogramm Herzog Carl Eugen Nummer:0553 verkauft

Württemberg, Kavallerie-Offizierpallasch um 1750, mit Monogramm Herzog Carl Eugen

zur Bestellung

Weitere Bilder:
Württemberg, Kavallerie-Offizierpallasch um 1750, mit Monogramm Herzog Carl Eugen

Württemberg, Kavallerie-Offizierpallasch um 1750, mit Monogramm Herzog Carl Eugen

Württemberg, Kavallerie-Offizierpallasch um 1750, mit Monogramm Herzog Carl Eugen

Vermutlich unikates württembergisches Stück aus der Mitte des 18. Jahrhunderts

Tombakgefäß mit rechtwinklig aufgebogenem Handbügelbügel, welcher an der Griffkappe verschraubt ist. Die ganze Griffkappe endet in einem plastisch ausgearbeiteten Löwenkopf. Die gerade Parierstange läuft terzseitig in einem muschelförmigen Knöchelschild aus, welches in seinem Zentrum einen Löwenmaskeron zeigt. Das Knöchelschild ist mit dem Handbügel durch zwei geschweifte Terzbügel verbunden.  Quartseitig ein Daumenring, der an der Klingenseite muschelförmig erweitert ist. Der Griff ist mit heller Rochenhaut bezogen. Gerade Rückenklinge mit  beidseitiger Hohlbahn und beidseitigem Zug unter dem Rücken. Der Ort liegt in der Klingenmitte. Terzseitig findet sich auf der Klinge die Signatur „Vivat Carolus“, darunter das verschlungene Herrschermonogramm „CE“ unter fünfbügeliger Krone. Die Quartseite zeigt die gleiche Signatur „Vivat Carolus“, darunter aber das württembergische, große Staatswappen, dieses ebenfalls unter einer fünfbügeligen Krone. Zugehörige und unbeschädigte schwarze Lederscheide mit Messing-Mund- und Ortblech. Das Mundblech terzseitig mit einem langen, floral reliefierten  Tragehaken

Gesamtlänge 970mm, Klingenlänge 832mm, Klingenbreite 36mm, Gewicht 993/1267g

Der hier gezeigte Pallasch ist auf Grund der Klingenbeschriftungen unzweifelhaft einem Offizier der württembergischen, berittenen Truppen während der Regierungszeit von Herzog Carl Eugen (1734-1793) zuzuschreiben. Dennoch ist es nicht möglich, den Pallasch einem ganz exakt zu bestimmenden Truppenteil zuzuordnen, da keinerlei dazu erforderliche Hinweise an der Waffe vorhanden sind.

Denkbar wäre die Verwendung des Pallaschs bei der Escadron Grenadiere à Cheval, ab 1759 Regiment Leibgrenadiere à Cheval und ab 1765 Grenadier-Regiment à Cheval v. Rothkirch, welches 1775 im Kreis-Dragoner-Regiment Prinz Friedrich Wilhelm aufging, welches nun den Namen Grenadier-Regiment à Cheval v. Phull bekam. Aber auch das Dragoner-Regiment von Röder, ab 1762 Dragoner-Regiment von Rothkirch, kann in Frage kommen. Dieses ist1758 mit vier Escadrons aufgestellt, jedoch im August 1765 wieder aufgelöst worden.

Bemerkenswert an diesem Pallasch ist die Verwendung des Herrschermonogramms mit den Initialen „CE“ für Carl Eugen. Dies deshalb, weil Carl Eugen bekanntermaßen den Namen „Carl“ bevorzugte und auf allen von ihm ausgegebenen Münzen, auch auf den Blankwaffen seiner Garde du Corps sein Monogramm als verschlungenes und gespiegeltes „CC“. vorhanden ist.  Das „CE“ taucht hingegen nirgendwo auf.

Die Form des Pallaschgefäßes mit seinem muschelförmigem Knöchelschild und der Griffkappe mit Löwenkopf als Knauf ist sehr stark von den Gefäßen österreichischer Kavalleriepallasche beeinflusst, wie sie in den 1750er-Jahren von den dortigen Chevauleger-Regimentern geführt wurden. 

 

Preis? Bitte fragen Sie nach unter lander-forbach@t-online.de

zur Bestellung

Diese Webseite verwendet Cookies. Hier finden Sie die Datenschutzerklärung.