Frankreich, Reisepistole von Jean GIRAUD um 1740

Nummer:0348

Frankreich, Reisepistole von Jean GIRAUD um 1740

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Typische Pistole aus der Zeit Ludwigs XV. im Rokokostil mit geschmiedeten Eisenbeschlägen 

Nussbaum-Vollschaft mit schwach abgewinkeltem Kolben mit zwei geringfügigen Holzschäden am Kolbenende. Silberdrahteinlagen am Kolbenrücken und Eisenbeschläge, diese bestehend aus zwei Ladestockröhrchen, Schlossgegenblech für zwei Schrauben, Abzugsbügel mit vorderer und hinterer Verlängerung sowie Kolbenkappe mit langen, seitlichen Sporen. Steinschloss mit flachen, an den Kanten abgeschrägten Kanten und entsprechendem Schwanenhalshahn, das Schlossblech mit sparsamen Floral- und doppelten Randstichgravuren. Herstellersignatur „JEAN GIRAVD“ zweizeilig auf dem Schlossblech unterhalb der Pfanne.  Eisenpfanne ohne Verbindungssteg zur Batteriedeckellagerung. In der hinteren Hälfte kantiger, dann bis zur Mündung runder Lauf mit floralen, in Gold eingelegten Gravuren und Randlinien mit Resten der ursprünglichen Bräunierung. Lauf/Schaft-Verbindung durch Kreuzschraube und Stift/Öse an der Laufunterseite. Zugehöriger, hölzerner, konisch erweiterter Ladestock mit metallverstärktem Setzkopf. 

 Gesamtlänge 355mm, Lauflänge 205mm, Kaliber des glatten Laufs 14,0mm, Gewicht 721g

Die Pistole wurde gefertigt von Jean Giraud, Laufschmied und Büchsenmacher in St.Etienne, geboren dort um 1720. Die Waffe entspricht in der Machart dem unter König Louis XV. bevorzugten Rokokostil. Bemerkenswert ist die in Gold ausgeführte und noch sehr gut erhaltene Dekoration im Bereich des kantigen Laufteils.

 

Preis? Fragen Sie bitte nach unter lander-forbach@t-online.de

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