Preußen, Artilleriepallasch um 1745, Form II

Nummer:FR01
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Preußen, Artilleriepallasch um 1745, Form II

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Seltene Seitenwaffe der königlich preußischen Artillerie

Gegossenes Messinggefäß mit einteiligem Griff, gerader Parierstange mit beidseitigen MItteleisen. Ein Teil des terzseitigen Mitteleisens abgebrochen. Der Griffbügel steht senkrecht auf der Parierstange. Ein ehemals vorhandener Terzbügel wurde abgeschlagen, die Reste sind an Parierstange und Griffbügel noch vorhanden. Gerade sechskantige, narbige  Klinge mit sehr kurzer Fehlschärfe und Ort in der Klingenmitte.

Gesamtlänge 695mm, KLingenlänge 575mm, Klingenbreite 32mm, Gewicht 757g

Der Typ des hier angebotenen Pallaschs ist bereits vor 1745 nachweisbar. Er besitzt im Gegensatz zur früheren Form I nun aber beidseitige Mitteleisen. Bei den meisten Pallaschen wurden im Laufe der Zeit deren untere Teile  entfernt; diese bogen sich bei unsachgemäßer Benutzung gerne nach innen, weswegen die Waffe nicht mehr in die Scheide gesteckt werden konnte. Die sechskantige Klinge stammt von einem Kürassierdegen M 1732. Diese Degen hatten mit dem Muster 1742 bikonvexe Klingen erhalten, sodass die Sechskantklingen der alten Muster bei den Artilleriepallaschen Verwendung finden konnten.

Vergl. hierzu Windsheimer. Me Fecit Potzdam, Altpreußische Blankwaffen des 18. Jahrhunderts, Bissendorf 2001, S.224ff

 

 

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