Kur-Köln, Grenadiersäbel mit Scheide 1794

Kur-Köln, Grenadiersäbel mit Scheide 1794
Nummer: 0462

Kur-Köln, Grenadiersäbel mit Scheide 1794

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Kur-Köln, Grenadiersäbel mit Scheide 1794Kur-Köln, Grenadiersäbel mit Scheide 1794Kur-Köln, Grenadiersäbel mit Scheide 1794
Ein wirklich seltenes Stück aus der Zeit kurz vor dem Reichsdeputationshauptschluss und der damit im Zusammenhang stehendenr Säkularisation des Jahres 1803

Einfaches  Bügelgefäß aus Messing mit ganzer Griffkappe und abgeflachtem Knaus mit Rhombus oben.  Handbügel steht senkrecht auf der geraden Parierstange, diese mit beidseitigen, lanzettförmigen  Mitteleisen. Belederter Griff ohne Drahtwicklung mit 19 Windungen. Gebogene Rückenklinge mit Klingenmonogramm „MFvÖ“ über „1794“  terz- und quartseitig . Keine Fehlschärfe.  Zugehörige schwarze Lederscheide mit Messingort- und Mundblech. Ortblech mit eisernem Schlepper. Am Mundblech ein Tragering. Ein ehemals vorhandener Tragehaken ist abgeschliffen. Die Scheide ist am Übergang zum Ortblech terzseitig gebrochen, quartseitig ist sie in Ordnung. Gefäß und Klinge waren einmal geöffnet.

Gesamtlänge 775mm, Klingenlänge 60mm, Klingenbreite 30mm, Pfeilhöhe 21mm, Gewicht mit Scheide 695g

Ausweislich des Klingenmonogramms „MFvÖ“, welches für Erzbischof und Kurfürst von Köln Maximilian Franz von Österreich steht, ist dieser Grenadiersäbel dem Kölner Militär zuzuordnen.

 

 

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