Pallasch der Leibgarde Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Trier, ab 1785

Pallasch der Leibgarde Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Trier, ab 1785
Nummer: FW01

Pallasch der Leibgarde Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Trier, ab 1785

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Dies ist sicherlich mit einer der seltensten deutschen Pallasche des 18. Jahrhunderts
Gegossenes Tombakgefäß mit gerader Parierstange und rhombischen Mitteleisen. Senkrecht auf der Parierstange stehender Handbügel, ganze Griffkappe mit plastischem Löwenkopf. und Vernietknauf. Belederte Hilze mit Silberdrahtwicklung. Gerade, zweischneidige Klinge mit hexagonalem Querschnitt und beidseitigem Monogramm "CW" unter Krone.  Ort in der Klingenmitte. 
Gesamtlänge 980mm, Klingenlänge 835mm, Klingenbreite 39mm. 
Clemens Wenzeslaus wurde 1739 als Sohn des Kurfürsten Friedrich August II., des Königs August III. von Polen in Sachsen geboren. Seine Schwester Maria Josepha war die Mutter von drei französischen Königen: Ludwig XVI., Ludwig XVIII. und Karl X. Am 28. Februar 1768 wurde er in Koblenz als Kurfürst empfangen. 25 Jahre später kam es zu Aufruhr und Empörung der Koblenzer Bürger, nachdem sie von der Flucht des Kurfürsten und der hohen Beamten vor den anrückenden französischen Revolutionsheeren gehört hatten.

Da Clemens Wenzelslaus außer seiner Leibgarde zu Pferde keine weiteren berittenen Truppen unterhielt, muss der Pallasch der Leibgarde zugeordnet werden. Diese hatte seit 1774 eine Stärke von fünfzig Mannschaften, daneben Musiker und Unteroffiziere sowie zwei Offiziere (ein Oberst und ein Rittmeister). Anzunehmen ist daher, dass der Pallasch einem dieser beiden Offiziere gehörte.