Sachsen, Kavalleriepistole 1742

Sachsen, Kavalleriepistole 1742
Nummer: 592

Sachsen, Kavalleriepistole 1742

1.950,00 €

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Sachsen, Kavalleriepistole 1742Sachsen, Kavalleriepistole 1742Sachsen, Kavalleriepistole 1742
Interessante sächsische Pistole aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts
Nussbaum-Vollschaft mit Me4ssingbeschlägen, diese bestehend aus halbem, vorne geschlossenem Mündungsband, einteiligem Abzugsbügel, Kolbenkappe mit langen, seitlichen Sporen, chlossgegenblech mit drei Schrauben und zwei kannelierten Ladestockröhrchen. Steinschloss mit gewölbtem Schlossblech und entsprechendem Schwanenhalshahn, runde Eisenpfanne mit Verbindungssteg zum Batterielager und von außen verschraubter Batteriefeder. Die Schlossmechanik muss revidiert werden. Auf der ganzen Länge runder Lauf mit Kannelierung am Pulversack. Das Schwanzschraubenblatt endet gerade. Standkimme in das Schwanzschraubenblatt eingefeilt, langes Messing-Ovalkorn auf dem Lauf. Drehbarer viereckiger Fangring an der Kolbenkappe. Eiserner, konischer Ladestock.,
Gesamtlänge 501mm, Lauflänge 316mm, Kaliber des glatten Laufs 19,75mm, Gewicht 1,537g
Die ab 1740 für die sächsische  Kavallerie und die Unteroffiziere der Infanterie eingeführte Pistole 1742 war die Standardwaffe der sächsischen Truppen bis zum Ende des Siebenjährigen Krieges. Gefertigt wurden alle für die Armee erforderlichen Pistolen im Fabrikationszentrum in Suhl. Dort produzierte man aber offensichtlich auch gleiche Pistolenmuster für Dänemark. Die hier vorliegende Waffe wurde entweder in Dänemark oder Norwegen verwendet, weswegen auch keinerlei sächsische Stempel, Signaturen oder Marken an ihr zufinden sind. Auch die um 25mm geringere Gesamtlänge, wies auch der eiserne Ladestock dürfte eine dänisch/norwegische Änderung sein..