Preußen, Zündnadel-Revolver Franz v. Dreyse

Preußen, Zündnadel-Revolver Franz v. Dreyse
Nummer: 0687 VERKAUFT

Preußen, Zündnadel-Revolver Franz v. Dreyse

Preußen, Zündnadel-Revolver Franz v. DreysePreußen, Zündnadel-Revolver Franz v. DreysePreußen, Zündnadel-Revolver Franz v. Dreyse
Die ist der einzige in der Bundesrepublik frei erwerbbare Revolver - noch!
Zündnadel-Revolver mit Abzugsspannung. Alle Stahlteile ca. 20% erhaltener Originalbläuung. Sechsschüssige Trommel im Kaliber 8,5mm. Trommel und Transportkranz aus einem Stück. Seriennummer „5062ö“ an der linken Rahmenseite und an der Rückseite der Trommel, Kaliberangabe „Cal: 0,35“ 12 Gran Pulv:“ an der rechten Rahmenseite. Herstellersignatur „ F.v. DREYSE SÖMMERDA auf der Rahmenbrücke eingraviert. Abzugsbügel, beide Rahmenseiten und der Laufansatz floral graviert. Laufstärke zur Mündung hin zunehmend, vierfach gezogen, Kaliber 8,5mm. Verschlussgehäuse floral graviert. Visiereinrichtung bestehend aus Standkimme auf der Rahmenbrücke und Eisenkorn auf dem achtkantigen Lauf, dieses seitlich verschiebbar. Nussbaumschaft mit Fischhautverschnitt und nur sehr geringfügigen Gebrauchsspuren auf der Schellackoberfläche Riemenöse an der Kolbenunterseite. Guter Gesamtzustand mit leichten Handhabungsspuren. Einwandfreie Funktion der Verschlussmechanik, die leicht ersetzbare Zündnadel fehlt. .

Gesamtlänge 274 mm, Lauflänge 100 mm, Länge der Trommel 27,5 mm, Durchmesser der Trommel 32,7 mm

Die Grundkonzeption des Zündnadelrevolvers wurde nicht von Dreyse, sondern bereits 1852 von L.L.Kuhfahl entwickelt, der in diesem Jahr auf ein ähnlich konstruiertes Gewehr in England ein Patent erhalten hatte. Etwa 10 Jahre später verbesserte Franz von Dreyse das Kuhfahl’sche System und die Produktion der Dreyse-Revolver begann in Sömmerda etwa 1863, wobei die meisten Revolver für den zivilen Markt bestimmt waren. Sie waren daher mit Rankengravuren und Silberdrahteinlagen versehen.

Vergl. Hierzu: Katalog Das Zündnadelgewehr, eine militärtechnische Revolution im 19. Jahrhundert, Herford 1991, S.266.