Schaumburg-Lippe-Bückeburg, Karabinier-Säbel um 1760

Schaumburg-Lippe-Bückeburg, Karabinier-Säbel um 1760
Nummer: 0608 VERKAUFT

Schaumburg-Lippe-Bückeburg, Karabinier-Säbel um 1760

Schaumburg-Lippe-Bückeburg, Karabinier-Säbel um 1760Schaumburg-Lippe-Bückeburg, Karabinier-Säbel um 1760Schaumburg-Lippe-Bückeburg, Karabinier-Säbel um 1760
Höchst seltene Blankwaffe eines kleinen Truppenkontingents aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges
In einem Stück gegossenes Messinggefäß mit geschuppter Hilze, geraden, leicht aufgebogenen Parierstangenhälften, LÖwenkopfknauf mit Vernietknäufchen und beidseitigen, eckigen Fangriemenösen.Originale, nie geöffnete Vernietung. Gebogene Rückenklinge ohne Zug oder Hohlbahn mit beidseitigem Monogramm "W" unter Krone von Graf Wilhelm von Schaumburg-Lippe-Bückeburg (*1724, +1777). Die Mittelpartie der Klinge besitzt beidseitig zum Teil tiefe Narben und Scharten . Zugehörige, im Mittelteil mitz schwarzem Leder bezogene Eisenscheide mit langem Mund- und Ortblech, diese jeweils mit einem beweglich angebrachten Tragering
Gesamtlänge mit Scheide 1043mm, Klingenlänge 888mm, Klingenbreite 40mm, Pfeilhöhe 45mm, Gewicht mit Scheide 2.262g, Gewicht ohne Scheide 1.331g
 
Das kleine Karabinierkorps der Grafschaft Bückeburg hat an den Schlachten des Siebenjährigen Krieges erfolgreich teilgenommen und seine Angehörigen wurden als "Eiserne Männer" oder "die schwarzen Teufel von Bückeburg" tituliert. Die Anzahl der jemals vorhandenen Säbel dieser Truppe dürfte sehr überschaulich gewesen sein, weswegen es erfreulich ist, dass sich das hier mit seiner originalen Scheide gezeigte Stück erhalten hat.