Preußen, Infanteriegewehr M 1809/12UM, Fertigung Neiße, mit Bajonett

Preußen, Infanteriegewehr M 1809/12UM, Fertigung Neiße, mit Bajonett
Nummer: JRC73

Preußen, Infanteriegewehr M 1809/12UM, Fertigung Neiße, mit Bajonett

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Preußen, Infanteriegewehr M 1809/12UM, Fertigung Neiße, mit BajonettPreußen, Infanteriegewehr M 1809/12UM, Fertigung Neiße, mit BajonettPreußen, Infanteriegewehr M 1809/12UM, Fertigung Neiße, mit Bajonett
Nie an die Truppe ausgegebenes Infanteriegewehr mit seinem originalen Bajonett
Nussbaumschaft mit Messingbeschlägen, diese bestehend aus drei rechtsseitig federarretierten Laufringen aus Messing, Abzugsbüge und s-förmigem, flachem Schlossgegenblech. Die Kolbenkappe und das Abzugsblech aus Eisen. Runder, am Pulversack kantiger Lauf mit seitlichem Pistonsockel, dieser mit Reinigungsschraube. Aptiertes Perkussionsschloss mit sehr guter Funktion und mit Herstellersignatur „Neiße“ unter Krone. Baujahr des Umbaus „1844“ an der Laufunterseite. Kontrollstempel „P“ auf allen Laufringen. Superrevisionsstempel „FW“ unter Krone am Kolben rechts Jahreszahl „1828“ der Fertigung in der Steinschlossversion am Kolbenblech und am Lauf links oben. Seriennummer „446“ am Lauf links und am Schlossblech innen. Kontrollstempel „S“ unter Krone am Lauf links, dieser ist dem eigentlich in Zella St.Blasii tätigen Büchsenmacher Valentin Sauerbrey zuzuschreiben. Standkimme auf dem Schwanzschraubenblatt, Messingkorn auf dem hinteren Bund des vorderen Laufrings. Eiserne, originaler und zugehöriger Ladestock. Zugehöriges Tüllenbajonett mit Federlöffelpflanzung an der Laufunterseite. Vordere Riemenöse am mittleren Laufring, hintere Riemenöse am Abzugsbügel vorne. Keine Truppenteilsignatur.

Gesamtlänge 1434mm, Lauflänge 1043mm, Kaliber des glatten Laufs 18,2mm, Klingenlänge des dreikantigen Tüllenbajonetts 465mm, Tüllenlänge 74mm

Da die Waffe keine Truppenteilsignatur besitzt, ist davon auszugehen, dass sie nie an die Truppe ausgegeben wurde – entsprechend gut ist ihr heutiger Gesamtzustand! Der Kontrollstempel „S“ unter Krone von Büchsenmacher Valentin Sauerbrey am Lauf der Waffe belegt, dass dieser nicht nur in Zella-St.Blasii tätig war, sondern offensichtlich auch in der Gewehrfabrik Neiße als Kontrolleur eingesetzt war. Denkbar ist natürlich auch, dass Sauerbrey den Lauf im Staatsauftrag nach Neiße geliefert hat.